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LINKE und FDP weiterhin große Verlierer bei den Umfragen
Berlin, 31. Januar/1. Februar 2012: Ein weiteres Mal bereits zeigt der monatliche Umfragedurchschnitt (Wahlabsicht Bundestag) einen vergleichsweise hohen Anteil bei den unter der Bezeichnung „Sonstige“ zusammengefassten Parteien. So würden diese im Vergleich zum Bundestagswahlergebnis 2009 um 0,1 %-Punkte zulegen auf jetzt 4,1 Prozent. Die LINKE könnte derzeit mit 6,9 % rechnen, sie wäre 5,0 %-Punkte unter ihrem letzten Bundestagswahlergebnis. Damit würde die Partei im Vergleich zum Ergebnis 2009 rund 42 % ihrer Wähler einbüßen. Dabei sei vorausgesetzt, dass Wahlbeteiligung und die gesamte Anzahl der Zweitstimmen die der Bundestagswahl 2009 entsprechen. Der Umfragedurchschnitt zeigt Bündnis 90/Die Grünen immer noch auf vergleichsweise hohem Niveau. Die Partei bekommt in diesem Monat durchschnittlich 15,5 %, sie würde damit gegenüber der Bundestagswahl 2009 4,8 %-Punkte hinzugewinnen. Die FDP befindet sich seit April 2011 dauerhaft unterhalb der 5-%-Hürde, sie liegt nun bei 3,1 % (-11,5 %-Punkte) und würde nahezu 79 % ihrer Wählerschaft von 2009 verlieren. Die CDU/CSU erreicht im Durchschnitt aller Institute 35,5 % (+ 1,7 %-Punkte im Vergleich zum Ergebnis 2009). Die SPD kommt diesen Monat auf 29,0 % (+ 6,0 %-Punkte). Im Januardurchschnitt erreichen die PIRATEN 5,9 %, das sind 3,9 %-Punkte mehr als bei der Bundestagswahl 2009. Derzeit könnten die Bundestags-Oppositionsparteien zusammen 51,4 % erzielen, mit der Piratenpartei sogar 57,3 %, während die jetzigen Regierungsparteien im Umfragedurchschnitt bei 38,6 % liegen. In Parlamentsmandate umgerechnet, wobei hier keine (möglichen) Überhangmandate mit einbezogen sind, sondern nur die Anzahl der gesetzlich vorgeschriebenen Bundestagsmandate die Grundlage darstellt, hätten SPD und Grüne zusammen 287 (187 + 100) Mandate, die Linke erreicht 44 Sitze, die Piraten-Partei 38, die FDP keine und CDU/CSU zusammen 229 Mandate. Zur Erklärung: Es handelt sich bei dieser “Rangliste” nicht um eine sozialwissenschaftliche Untersuchung, sondern um den Durchschnittswert, der sich aus der Berechnung der veröffentlichten Umfragedaten der Institute EMNID, Infratest-Dimap, der Forschungsgruppe Wahlen e. V., dem FORSA-Institut, dem GMS-Institut und dem Institut für Demographie (Allensbach) ergibt.
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